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Studie zur Feinstaubemission
Eine Modellstudie über Ultrafein- und Nanostaubpartikel-Emission bei WtE, die zeigt, dass das gereinigte Rauchgas unter Umstände eine geringere Belastung aufweist, als die Umgebungsluft.

Im Rahmen eines Kongresses in Lissabon wurde eine Studie über Emissionen von Ultrafein- und Nanostaubpartikeln bei WtE-Anlagen präsentiert, die von der technischen Universität Politecnico di Milano erstellt wurde.

Während sich bisherige Feinstaubuntersuchungen auf den Verkehr konzentrierten, wurde hier mit eigens entwickelten Testverfahren die Partikelemissionen dreier WtE-Anlagen mit verschiedenen Rauchgasreinigungen untersucht.

Die Messungen ergaben, dass die Partikelanzahl im Reingas von WtE-Anlagen pro cm³ nicht nur um drei Zehnerpotenzen niedriger ist als die Partikelanzahl aus der Abluft von Pelletheizungen (Hausfeuerung).

In zwei Fällen war das Reingas aus WtE-Anlagen sogar geringer belastet als die Umgebungsluft (s.u.).

Feinstaubpartikel
QuelleDirekt-ProbeNach Verdünnung
Umgebungsluft10 - 30 tsd.-
Pelletheizung45 -78 mio.57 - 71 mio.
Leichtes Heizöl1,5 - 6 meio.9 - 70 mio.
Erdgas-< 4,5 tsd.
WtE5 - 25 tsd.4 - 76 tsd.

 

Bei den Werten in der rechten Spalte handelt es sich um Proben, die verdünnt wurden, um die Reaktion des Rauchgases mit der Atmosphäre zu simulieren.

 

 

 

 

 
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