Müllverbrennung – ein Gefahrenherd? Abschied von der Dioxinschleuder

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Juli 2005
In den achtziger Jahren waren Müllverbrennungsanlagen (MVA) das Symbol für die Vergiftung der Umwelt: Die Bürger wehrten sich gegen die Wegwerf-Gesellschaft und gegen die „Dioxin-Schleudern“ am Stadtrand. Der Protest war erfolgreich. Heute wird mehr als die Hälfte des Hausmülls (55 %) als Biomüll, Altpapier, Altglas oder Verpackungen verwertet. 
Seit dem 1. Juni 2005 geht kein Müll mehr unbehandelt auf die Deponie. Und durch strenge Regelungen (siehe die Kapitel am Ende dieses Papiers) spielen Müllverbrennungsanlagen heute bei den Emissionen von Dioxinen, Staub und Schwermetallen keine Rolle mehr. Und das, obwohl die Kapazität der Müllverbrennung sich seit 1985 fast verdoppelt hat.

Abschied von der Dioxinschleuder (BMU, 2005), 57 KB

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