Abfallverbrennung als Emissionsquelle

Der Beitrag der thermischen Abfallbehandlung zur gesamten Schadstoffemission in Deutschland ist gering Die Luftqualität wird durch die Emissionen aus verschiedensten Emissionsquellen nachteilig verändert. Neben der Energiewirtschaft und sonstigen Industrieanlagen tragen auch der Verkehr sowie Haushalte und Kleinverbraucher für viele Schadstoffe einen erheblichen Anteil an der Gesamtemission. Löschau, Margit: Abfallverbrennung als Emissionsquelle, In: ReSource, 4/2009
Die thermische Abfallbehandlung macht in ihrer Gesamtheit nur einen sehr geringen Anteil an der Gesamtschadstofffracht aus. Regional kann die Luftbelastung durch eine solche Anlage jedoch durchaus von Bedeutung sein, insbesondere wenn es durch eine Störung kurzzeitig zu einem Schadstoffausstoß deutlich oberhalb der geltenden Grenzwerte kommt. Im bestimmungsgemäßen Betrieb und somit bei Einhaltung der strengen Grenzwerte der 17. BImSchV, die für Abfall die niedrigsten Grenzwerte im Vergleich zu anderen Brennstoffen festlegt, ist die thermische Abfallbehandlung jedoch kein Ansatzpunkt für weitgreifende Einsparungspotentiale an Schadstoffen.

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