ITAD-Workshop am 12. November in Dortmund

Ökostrom aus der Abfallverbrennung ITAD-Workshop zur Herkunftsnachweis-Durchführungsverordnung
Die HkNDV regelt folgenden Sachverhalt:
  • MVA´s gelten als EEG Anlagen ohne Anspruch auf Vergütung, sodass sie sich beim UBA als EE-Anlage registrieren lassen können (Herkunftsnachweisregister mit entsprechender VO)
  • Die Registrierung kann nur unter zu Hilfenahme von anerkannten Umweltgutachtern erfolgen. Hierzu ist die ITAD in Gesprächen, ob ein Rahmenvertrag mit einem Umweltgutachter sinnvoll ist (Branchenkenntnis und gleicher Standard, sodass weniger Aufwand mit größtmöglichen Nutzen verbunden werden kann).
  • Man kann dann ca. 50 % des eingespeisten Stroms beim UBA melden, dafür gibt es dann Herkunftsnachweise (HKN). Der biog. Anteil muss vom Umweltgutachter testiert werden. Zur Anerkennung durch das UBA finden gerade abschließende Gespräche/Vereinbarungen statt, um den Bestimmungsaufwand möglichst gering zu halten.
  • Die HKN können dann frei und unabhängig vom physikalischen Stromfluss verkauft werden (vergleichbar mit RECS Zertifikate)
  • Die vollständige Inbetriebnahme des Registers sowie die erstmalige Ausstellung von HKN erfolgt voraussichtlich ab dem 1. Januar 2013.

Nähere Infos finden Sie auf den Seiten des UBA: http://www.umweltbundesamt.de/energie/hknr/index.htmexterner Link

Um Ihnen die komplexe Materie und den anstehenden Nutzen näher zu bringen, veranstalten wir am Montag, 12. November 2012, 10.30 Uhr in Dortmund einen Workshop. Folgende Themen sind geplant:

  • Grundlagen zur Regelung und Ausgestaltung (UBA)
  • Bestimmung des biog. Anteils im Abfall (UBA)
  • Ökostrommärkte – Hintergründe und Potenziale (ASEW)
  • Zertifikatemarkt, Verkaufserlöse (BD-Energy)
  • Zertifizierung gemäß HkNDV (Umweltgutachter)

 

 

 

 

 

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