ITAD "entspricht" Deutschem Nachhaltigkeitskodex

Pressemitteilung vom 16.03.2018

Als erster Industrieverband Deutschland hat die „Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland“ (ITAD) die so genannte Entsprechenserklärung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex erhalten.

„Zusammen mit den ersten Mitgliedern unternehmen wir damit einen weiteren konsequenten und transparenten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit“ so ITAD-Geschäftsführer Carsten Spohn. „Unsere Nachhaltigkeits-Berichterstattung entspricht damit dem Kodex des Rates für Nachhaltige Entwicklung, der von der Bundesregierung berufen wurde“, so Spohn weiter.  

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) hilft Unternehmen und Verbänden, zu einer gut vergleichbaren und auf das Wesentliche fokussierten Nachhaltigkeitsberichterstattung zu gelangen. Er gibt 20 Kriterien und Indikatoren vor, die die „Umweltperformance“ einer Organisation abbilden und helfen, in einzelnen Feldern messbare Verbesserungen zu erreichen.  
ITAD hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeitsbildung (IfN) als erster Industrieverband in Deutschland eine Entsprechenserklärung erstellt. Die Erklärung ist bei DNK abrufbar.

„Die Thermische Abfallbehandlung ist ein zentrales Element der nachhaltigen Abfallwirtschaft in Deutschland", so Dr. Martin Hellwig vom IfN in Münster. „Durch eine effiziente Rauchgasreinigung werden die Schadstoffe weitgehend eliminiert, es erfolgt eine klimaschonende Nutzung von Fernwärme und Strom und die ökologische Verwertung und Nutzung der nicht verbrannten Rückstände. Zudem sind die Unternehmen sichere, regionale Arbeitgeber der Darseinsvorsorge. Dies sind nur einige Beispiele für den mehrdimensionalen Ansatz einer Branche, die bewusst den Austausch mit Umweltgruppen, Sozialverbänden und weiteren interessierten Gruppen sucht“, so Dr. Hellwig

Vorstellung auf der IFAT 2018

Koordiniert und umgesetzt wird die ITAD-Nachhaltigkeitsstrategie von Martin Treder, zuständig für die ITAD-Bereiche Energie, Klima und Nachhaltigkeit.
„Die aktive Beteiligung der Unternehmen garantiert die bedarfsgerechte Gestaltung der Nachhaltigkeitsangebote. Einerseits setzen wir die Wünsche und Erwartungen der Mitgliedsunternehmen vor Ort um,“ so Treder. „Andererseits entwickeln wir neue Module in der Nachhaltigkeitsstrategie.“

Pressemitteilung vom 16.03.2018

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