
Es bleibt immer etwas übrig. Wir machen was daraus. Unter diesem Motto beteiligen sich die ITAD-Mitglieder in diesem Jahr am Tag der Mülltrennung. Ein Thema, das einen eigenen Aktionstag verdient hat, denn richtiges Trennen sorgt für mehr Recycling – aber was passiert eigentlich mit dem Rest?
Im Alltag entstehen Reste, Wertstoffe und Restabfälle, die getrennt gesammelt werden. Es ist wichtig, diese Abfälle richtig zu trennen, sowohl zu Hause als auch in speziellen Sortieranlagen, denn je sorgfältiger sortiert wird, desto besser kann recycelt werden. Trotz aller Sorgfalt bleibt aber immer noch ein Rest übrig, weil er zu verschmutzt ist, Schadstoffe enthält oder das Material zum Recyceln ungeeignet ist.
Diese nicht-recycelbaren Reste werden in thermischen Abfallbehandlungsanlagen verbrannt. Bei der Verbrennung werden Schadstoffe unschädlich gemacht bzw. abgeschieden. Über die Rauchgasreinigungsanlage der Anlage werden Schadstoffe zerstört und auch kleinste Partikel abgeschieden. Die Stoffe, die danach übrigbleiben, werden in der Verwertungsanlage abgetrennt, wie etwa Mineralik als Baustoff und Metallschrott aus der Rostasche. Außerdem entsteht bei der Verbrennung nachhaltige Energie in Form von Wärme und Strom, die von den Menschen in der Region statt anderer Primärenergie genutzt wird.
Die thermische Abfallbehandlung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, denn sie ermöglicht Recycling und unterstützt die Energiewende.
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