Thermische Abfallbehandlungsanlagen tragen durch ihre Abwärmenutzung und die Rückgewinnung von Metallen und Mineralik zur Kreislaufwirtschaft bei. Als Branchenverband übernimmt ITAD dabei selbst eine Vorreiterrolle: durch transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Kompensation von CO2-Emissionen sowie die Initiierung und Unterstützung von Nachhaltigkeitsprojekten. Dafür wurden wir im April 2017 als Schrittmacher der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet.

ITAD analysiert jährlich die Scope 1-3 Emissionen des Vereins auf Basis des Corporate Carbon Footprint (CCF). Verwendet wird eine konservative Berechnungsmethodik der Treibhausgas-Emissionen auf Grundlage einer transparenten Basis. Oberstes Ziel ist die Vermeidung von Treibhausgasen, anschließend werden die noch verursachten Emissionen durch den Erwerb von CO₂-Vermeidungszertifikaten aus Projekten mit Gold Standard-Zertifizierung großzügig kompensiert. Im Rahmen des ITAD-CCF für das Berichtsjahr 2023 wurden rund 17 Tonnen CO₂-Emissionen identifiziert. Zur Kompensation dieser Emissionen erwarb der Verband 18 Gold Standard Verified Emissions Reductions (GS VER) und ließ diese stilllegen. Die Ermittlung der Klimarelevanz und die Kompensation der Emissionen erfolgt jährlich.

Als einer der ersten Wirtschaftsverbände Deutschlands gab ITAD 2017 erstmalig eine Erklärung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) ab. Der DNK ist ein vom Rat für Nachhaltige Entwicklung entwickelter Standard, der Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen und Organisationen entlang von 20 klar definierten Kriterien transparent und vergleichbar macht. Die freiwillige Anwendung des DNK unterstreicht das Engagement der Branche für glaubwürdige, nachvollziehbare und messbare Nachhaltigkeit, wie viele Mitgliedsunternehmen der ITAD zeigen. ITAD führt den DNK-Prozess seitdem jährlich durch.
Unseren aktuellen DNK-Bericht finden Sie hier.

Als eine von über 1.600 Unterstützenden beteiligt sich die ITAD seit 2019 an der Allianz für Entwicklung und Klima, um Klimaschutzstrategien mit Entwicklungswirkungen zu verbinden. Der Ansatz ist die Vermeidung von Treibhausgasen sowie deren Reduktion. Nicht vermeidbare Treibhausgasemissionen werden ausgeglichen. Als Unterstützende der Allianz machen auch wir deutlich, dass Klimaschutz eine globale Herausforderung ist, die globale Perspektiven einschließen muss.

Wir sind auch in diesem Jahr für unsere durchdachten Lösungen auf unserem Gemeinschaftsstand wieder mit dem GoGreen Pioneer Award der IFAT ausgezeichnet worden. Bereits im Jahr 2022 hatten wir am IFAT Sustainability Award teilgenommen und dabei erfolgreich den 3. Platz belegt. 2024 wurden wir als GoGreen Pioneer für unseren Messeauftritt ausgezeichnet.
Auch bei unserem Messeauftritt ist uns wichtig, so viele Ressourcen wie möglich zu schonen und unsere Teilnahme so effizient wie möglich zu gestalten. Darauf achten wir nicht nur beim Aufbau des Standes selbst, sondern auch während der gesamten Vorbereitungs- und Nachbereitungsphase.
Mehr Informationen zu unseren Lösungen finden Sie hier.
Über Maßnahmen der Transparenz und des Ausgleichs hinaus achtet die ITAD sorgfältig darauf, Emissionen im ersten Schritt zu vermeiden, etwa durch die genaue Prüfung der Notwendigkeit von Dienstreisen mit der Bahn, die Nutzung von Ökostrom oder so kleine Dinge wie die Vermeidung von Ausdrucken und die Nutzung von Blauer-Engel-Druckerpapier. Durch diese Maßnahmen sendet ITAD ein deutliches Signal: Die Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen bemühen sich nicht nur auf dem Papier darum, so nachhaltig wie möglich zu agieren, sei es bei Themen wie der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung oder perspektivisch der CO2-Abscheidung.