
Düsseldorf, 18.11.2025
Die Thermischen Abfallbehandlungsanlagen der ITAD haben im jüngsten Berichtsjahr ihren Jahresdurchsatz leicht gesteigert: 25,9 Millionen Tonnen wurden 2024 von den 92 Anlagen thermisch behandelt. Das zeigen die aktuellen Anlagen- und Betriebsdaten, die ITAD regelmäßig bei ihren Mitgliedsanlagen abfragt. Der Rekorddurchsatz wurde trotz weiter leicht steigender Durchschnittsheizwerte erreicht.
Der durchschnittliche Anlagendurchsatz lag in 2024 mit rund 281.000 t/Jahr etwas höher als 2023. Auch die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich, auf mittlerweile 7.500 Mitarbeitende.
Verlässliche Energielieferanten
Die ITAD-Anlagen sind weiterhin wichtige Energieerzeuger. Im jüngsten Berichtsjahr 2024 wurden rund 10,5 Mio. MWh Wärme und rund 15,5 Mio. MWh Prozessdampf exportiert. In Summe stehen damit etwa 26 Mio. MWh extern genutzte Abwärme zur Verfügung. Zusätzlich produzierten die Anlagen rund 10,5 Mio. MWh Strom, von denen etwa 8,0 Mio. MWh ins Netz eingespeist wurden. Damit leisten die TAB einen verlässlichen Beitrag zur kommunalen Wärmeversorgung und zur Stromerzeugung, auch bei Windstille und nachts.
Die Kombination aus bewährter Technik, hoher Kapazitätsabdeckung und nachhaltigem Anlagenbetrieb sorgt dafür, dass die thermische Abfallbehandlung in Deutschland auf einem robusten Fundament steht. Die aktuellen Kennzahlen zeigen: Die Branche entwickelt sich ohne große Ausschläge, aber kontinuierlich positiv mit sicheren Entsorgungswegen und einem klar messbaren Beitrag zur Energie- und Ressourceneffizienz.

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ITAD e.V. ist die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland. Über 90 Thermische Abfallbehandlungsanlagen (TAB) mit rund 95 % der bundesdeutschen Behandlungskapazität sind Mitglied. Sie verwerten mit über 7.000 Mitarbeitenden jährlich über 25 Mio. Tonnen Abfälle, überwiegend aus Haushalten, Umweltschutzmaßnahmen und Gewerbe. Damit gewährleisten sie maßgeblich die Entsorgungssicherheit für Bürger und Unternehmen im Rahmen der Daseinsvorsorge. Durch die Nutzung der dabei entstehenden Abwärme wird Strom (ca. 10 Mio. MWh) sowie Prozessdampf und Fernwärme (ca. 25 Mio. MWh) genutzt, sodass fossile Energieträger substituiert werden. Mit der Verwertung der Metalle aus den Verbrennungsrückständen wird somit ein relevanter Netto-Beitrag aus den TAB zum Klimaschutz mit mehreren Mio. Tonnen CO2 geleistet.
ITAD ist registrierte Interessenvertreterin und wird im Lobbyregister des Bundes unter der Registernummer: R000996 geführt. ITAD betreibt Interessenvertretung auf der Grundlage des „Verhaltenskodex für Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter im Rahmen des Lobbyregistergesetzes“.