Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2024

Abbildung über Abfallinput in TAB in 2021

Der Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2024 zeigt die beeindruckende Anpassungsfähigkeit und Systemrelevanz unserer Branche in Zeiten der Corona-Krise und der Ukraine-Krise. Laut dem heute vorgestellten Statusbericht Kreislaufwirtschaft haben die Unternehmen der Branche im Jahr 2021 einen Umsatz von rund 105 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Die Kreislaufwirtschaft beschäftigte im Jahr 2021 rund 310.000 Erwerbstätige (+ 11 % zu 2010). In der Kreislaufwirtschaft sind heute bundesweit fast genauso viele Personen beschäftigt wie in der Energiewirtschaft und fast viermal so viele Personen wie in der Wasser- und Abwasserwirtschaft. Die zunehmende Anzahl von Startups mit ihren innovativen Recyclingideen steht stellvertretend für die die fachliche Attraktivität der Kreislaufwirtschaft. Mit einer Bruttowertschöpfung von rund 32,7 Milliarden Euro im Jahr 2021 (+ 41 % zu 2010) ist die Branche ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland.

Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat vor Augen geführt, wie stark Deutschland von Energie- und Rohstoffimporten abhängig ist und wie schnell Störungen in den Lieferketten zu Problemen bei der Versorgung mit wichtigen Gütern führen können. Die Abfallwirtschaft kann sowohl durch die Kreislaufführung von Rohstoffen als auch durch die energetische Verwertung wichtige Beiträge zur Reduzierung dieser Abhängigkeiten leisten. Dazu liefert der vorliegende Statusbericht wichtige Zahlen und Informationen. 

Der Statusbericht 2024 wurde von insgesamt 15 Verbänden, Vereinen und Unternehmen initiiert und inhaltlich begleitet:

  • Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA)

  • Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE)

  • Bundesverband Deutscher Sonderabfallverbrennungs-Anlagen e.V. (BDSAV)

  • Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV)

  • Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe e.V. (BRB)

  • Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse)

  • Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW)

  • IFAT Munich - Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft

  • Interessengemeinschaft der Aufbereiter und Verwerter von Müllverbrennungsschlacken (IGAM)

  • Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber e.V. (InwesD)

  • Interessengemeinschaft der thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD)

  • Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)

  • Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI)

  • Verband Deutscher Metallhändler und Recycler e.V. (VDM)

  • Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

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